3 Fehler, mit denen ich jahrelang meinen Stoffwechsel sabotiert habe
- vor 18 Stunden
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Man könnte auch sagen: So habe ich meinen Stoffwechsel über Jahre geschrottet. Ich habe nichts gegessen, weil ich Kalorien sparen wollte, und bin stundenlang gerannt oder geschwommen und abends über den Kühlschrank hergefallen. Heute bin ich ausgeglichener unterwegs. Und merke es nicht nur, sondern sehe auch ganz anders aus. Meine Erkenntnis: Wenn man den Körper gut behandelt, statt immerzu zu bestrafen, revanchiert er sich.
Diese Fehler würde ich heute unbedingt vermeiden:
1. Reiner Fokus auf Kalorienverbrennung 700 Kalorien in einer Stunde auf dem Ellipsentrainer abstrampeln: Ich war früher extrem darauf fixiert, möglichst viele Kalorien zu verbrennen, rannte ohne Frühstück durch den Berliner Mauerpark. Das Thema Krafttraining verstand ich lange nicht und konnte mir nicht vorstellen, wie genau Muskeln mich besser aussehen lassen sollten: Ich wollte ja unbedingt dünn sein. Mit über 40 verstand ich: Wenn ich mehr Muskeln aufbaue, dann verbrenne ich nicht nur Energie, wenn ich im Fitnessstudio trainiere, sondern auch im Schlaf. Seitdem baue ich 3 Mal die Woche Gewichte in meine Workouts ein. Muskeln verdrängen nicht nur Fettgewebe, sondern erzeugen Form und Stabilität. Dieses Gefühl überträgt sich vom Inneren auf das Äußere.
2. Krankhafte Fixierung auf das Gewicht
Früher war ich mal für kurze Zeit "skinny fat" – ich sah nach einer krassen Diät schlank aus, hatte aber keine Muskelkraft. Heute wiege ich mehr als vor fünf Jahren – und passe trotzdem in eine kleinere Hosengröße. Meine Beine und Arme sind heute dank Pilates und Krafttraining viel muskulöser, und ich liebe es! Nicht allein das Gewicht also zählt. Es geht darum, woraus sich dieses Gewicht zusammensetzt. Die Waage kann hilfreich sein, wenn man viel abnehmen möchte, aber für jemanden, der schon eine gute Grundfitness hat, ist sie oft irreführend. Der Spiegel und Fitcheck sind für mich das viel bessere Feedback als eine Zahl.
3. Irrglaube: Hungern sei gut
Früher war mein Motto: „Essen wie ein Spatz." Das schien der Weg zu Schlankheit: hungern und Cardio-Training. Morgens aß ich gar nichts und trank nur Kaffee und Orangensaft, um Kalorien für den Abend aufzusparen. Mittags gab es einen Salat oder Sashimi, abends fiel ich dann nach zwei Gläsern Wein über den Bergkäse im Kühlschrank her.
Mit meiner täglichen Sport-Routine änderte sich alles: Ich MUSSTE essen, damit mein Körper mehr Kraft hatte. Protein wurde für mich zur Priorität und ich begann, wieder zu frühstücken und insgesamt viel mehr zu essen. Ich lernte, gute Lebensmittel zu schätzen, statt sie als Feind zu sehen, den Körper mit ausreichend Proteinen, Fett und ausgewählten Kohlenhydraten zu versorgen – und merkte, dass gutes Essen auch insgesamt mehr Kraft und Ausgeglichenheit bedeutet. So hat mir so viel Lebensqualität zurückgegeben. Ich möchte es nicht mehr missen!



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