Meine Selfcare-Routine – kleine Gewohnheiten, die meinen Alltag verändert haben
- 24. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Die schlechte Nachricht gleich zu Beginn: "Selfcare" ist nicht das Glas Wein am Abend. Dachte ich aber lange. Es ist auch nicht das Bad mit Kerzen – obwohl ich das in einer schönen Hotel-Badewanne echt liebe. Echte Selfcare ist das, was du täglich tust, um dich nicht zu verlieren – im Job, in der Familie, in dem endlosen Rauschen der To-do-Listen.
Ich habe in den letzten drei Jahren eine Routine entwickelt, die sich echt anfühlt und wirklich mich meint. Hier teile ich meine Tipps:
Morgens: Dem Tag eine Richtung geben
Der Morgen setzt den Ton. Nicht weil ich das irgendwo gelesen habe, sondern weil ich es täglich erlebe. Deshalb: Ich hetze nicht mehr. Wenn das bedeutet, früher aufzustehen – dann stehe ich früher auf. Diese halbe Stunde gehört einem richtigen Frühstück und mir. Vor der Arbeit bewege ich meinen Körper. Nicht immer intensiv, nicht immer lang. Aber jeden Tag. Ob Workout, ein langer Spaziergang oder zehn Minuten Stretching – Bewegung ist für mich keine Disziplinübung mehr, sondern ein Geschenk an mich selbst.
Tagsüber: Kleinigkeiten, die alles verändern
Täglich nach draußen zu gehen, ist so wichtig, gerade wenn man in einem Büro oder, so wie ich, im Homeoffice arbeitet. Tageslicht ist Medizin – für die Stimmung, den Schlaf, den Fokus. Ich behandle das wie einen festen Termin, auch wenn es sich anfangs wie eine nicht produktive Pause anfühlte. Davor und danach versorge mich mit echtem Essen, statt den ganzen Tag zu snacken. Wenn ich dauernd Hunger habe, ist es meistens ein Zeichen: zu wenig Proteine. Diese eine Erkenntnis hat meine Energie komplett verändert. Im Büro und weiteren Freundes- und Bekanntenkreis gilt: Öfter "Nein" auf Fragen wie "Kannst du mal kurz..." antworten – ohne das "Warum" übermäßig zu erklären. Das klingt simpel. Es ist es nicht. Aber es ist transformierend.
Abends: Runterfahren als Ritual
Das Handy lege ich spätestens zwei Stunden vor dem Schlafen weg. Kein Scrollen, kein blaues Licht, kein letzter WhatsApp-Check - ok, ich versuche es auf jeden Fall! Stattdessen: etwas Warmes trinken – einen Chai, einen Kakao mit Vitalpilzen, einen magenfreundlichen Kräutertee. Was ich möchte: Mein Zuhause als sicheren, ruhigen Rückzugsort pflegen. Auch für meine Familie. Vor dem Schlafen schreibe ich oft auf, was mich nervt oder belastet. Nicht um es zu analysieren – sondern um es aus dem Kopf auf das Papier zu holen. Meine Schlafenszeiten behandle ich wie einen festen Termin. Weil guter Schlaf kein Luxus ist. Er ist die Basis für ALLES andere.
Die Haltung dahinter
Das ist keine Liste von Hacks. Das ist eine Haltung. Eine Entscheidung, sich selbst täglich ein wenig besser zu behandeln als gestern. Genau das ist SOULSPORTS.



Kommentare